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Im Interview mit
All Miles Gone

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von Jana Treptow

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Foto: 

Wie würdet ihr euch selbst in drei Sätzen beschreiben?


Grundsätzlich würden wir uns erst mal als eine lokale, noch relativ unbekannte Metalcore-Band aus dem Ruhrgebiet bezeichnen. Unser Ziel ist es natürlich, mit der Zeit so viele Menschen wie möglich mit unserer Musik zu erreichen. Daher versuchen wir das Ganze so professionell wie möglich anzugehen. Auch wenn der Spaß dabei immer an erster Stelle stehen wird.


Wie würden euch andere mit drei Sätzen beschreiben?


Das ist echt 'ne gute Frage. Wir können natürlich nicht in die Köpfe der Zuhörer/Zuschauer schauen, aber wir hoffen, dass man uns ansieht, mit wie viel Herzblut und Spaß wir bei der Sache sind. Andererseits ist uns selbstverständlich auch wichtig, dass die Leute Spaß bei unseren Shows haben und sich gerne daran zurück erinnern. Bisher war die Resonanz da immer positiv. Das bedeutet uns echt viel!


Wie kam eurer Engagement mit Rocken Hilft zustande?


Die Bookerin wurde auf uns aufmerksam, nachdem wir unsere EP „Sleepless“ veröffentlicht haben. Daraufhin wurden wir dann gefragt, ob wir beim Festival spielen möchten. Da wir durch Social Media schon wussten, was Rocken Hilft eigentlich genau ist und wofür die Organisation steht, war für uns sofort klar, dass wir da zusagen müssen.


An welchen Ecken und Enden begegnet ihr der Stigmatisierung mentaler Probleme?


Ein gutes Beispiel dafür sind Krankmeldungen bei der Arbeit. Wenn man wegen seiner mentalen Gesundheit krankgeschrieben wird, wird dies oft vom Arbeitgeber als „nicht so schlimm“ abgestempelt. Ein guter Freund von uns hat beispielsweise seinen alten Job dadurch verloren. Er war wegen psychischer Probleme krankgeschrieben und sein Arzt empfahl ihm, ein Konzert mit seiner Band zu spielen, damit es ihm besser geht.


Habt ihr den Eindruck, dass ihr als Band ein Sprachrohr seid, das der Entstigmatisierung entgegenwirken kann?


Ja, definitiv. Unsere Texte handeln ja auch oft von Themen, die einen mental stark belasten können und sich auf die psychische Gesundheit auswirken. Wir wollen dadurch signalisieren, dass man nicht alleine mit solchen Problemen ist.


Inwieweit leistet ihr euren Beitrag dazu?


In der Vergangenheit haben wir uns zum Beispiel bei der Aktion „Stay Together“ vom

Helden e. V. engagiert. Dieser Verein hat sich auf die Prävention von Mobbing spezialisiert. Mobbing wirkt sich ja auch sehr auf die Psyche der betroffenen aus.
Unser Sänger Dominic hat damals dazu ein ausgiebiges Statement zu dem Thema abgegeben, das man sich auf unseren Social Media Seiten anschauen kann. Auch in Zukunft sind wir natürlich immer für solche Aktionen zu haben.



Erzählt nochmal ein bisschen über euch, eure Pläne und Wünsche in der nächsten Zeit. Was heckt ihr so aus?


Aktuell arbeiten wir an unserem ersten Album. Wir sind mittendrin im Songwriting und haben schon die ein oder anderen Sachen recordet. Bis  es was zu hören gibt, wird es allerdings noch etwas dauern. Wird sind aber guter Dinge! Wir wünschen uns natürlich, dass die neuen Songs mindestens genau so gut ankommen wie die ersten, auch wenn sich unser Sound etwas verändern wird.

Worauf freut ihr euch beim Rocken-Hilft-Festival am meisten?


Am meisten freuen wir uns natürlich darauf, überhaupt beim Rocken-Hilft-Festival spielen zu dürfen. Schließlich handelt es sich dabei um das erste Festival auf dem wir spielen. Wir freuen uns auch ziemlich auf die Besucher des Festivals und darauf, viele neue Bekanntschaften zu machen.
Von einem Tattoo als Andenken für jeden von uns, wären wir auch nicht abgeneigt.


Und eine kleine Vervollständigung zum Schluss:

Rocken Hilft, weil...

... Musik ein Ventil ist mit dem man alles raus lassen kann, was einen bewegt. Für uns als Musiker ist die Band zum Beispiel die beste Möglichkeit, sich von den Geschehnissen des Alltags abzulenken.

Ein letztes Mal Klartext:

ROCKEN HILFT, weil…

... Musik ein Ventil ist mit dem man alles raus lassen kann, was einen bewegt. Für uns als Musiker ist die Band zum Beispiel die beste Möglichkeit, sich von den Geschehnissen des Alltags abzulenken.

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